ErgoMove 1000

Cockpit

Der Ergonomiegriff wurde in Zusammenarbeit mit der Hochschule Heilbronn und dem Institut für Fördertechnik und Intralogistik der Universität Stuttgart nach ergonomischen Ansprüchen entwickelt. Beim ErgoMove 1000 kann zwischen zwei Varianten des Ergonomiegriffs gewählt werden. Während die erste Variante mit einer Kraftsensorik zur Messung der Bedienkräfte ausgestattet ist, verfügt die zweite Variante über zwei Drehfahrgeber.

Ergonomiegriff - Varianten

  • 1
      Intuitive Bedienung

    Der Ergonomiegriff mit integrierter Kraftsensorik erfasst die einwirkenden Kräfte in zwei Dimensionen: vor/zurück, links/rechts. Die Kraftimpulse werden in Steuerungssignale umgewandelt und unterstützen das Fahren in die gewünschte Richtung. Dies führt zu einem einfachen und intuitiven Handling. Beim Cockpit mit zwei Drehfahrgebern erfolgt die Ansteuerung der angetriebenen Rollen über Drehfahrgeber. Im Einhandbetrieb werden die Motoren bei dieser Variante des Ergonomiegriffs synchron und in Zweihandbetrieb einzeln angesteuert. Im Zweihandbetrieb ist somit auch auf engstem Raum eine optimale Manövrierbarkeit gewährleistet.

  • 2
      Notentriegelung

    Bei Bedarf können die Totmannbremsen über den Schlüsselschalter entriegelt werden (tastend). Ein manuelles Bewegen des Wagens ist somit ohne elektrischen Antrieb möglich.

  • 3
      Wechselakku (a) und Ladestandsanzeige (b)

    Die Akkueinheit besteht aus handelsüblichen Wechselakkus und kann über einen einfachen Steckmechanismus schnell getauscht werden. Somit wird auch ein Dauerbetrieb durch Ersatz-Akkus gewährleistet.

  • 4
      Betriebsmodi "Schildkröte" / "Hase"

    Modus „Schildkröte“: Vorwärts 2 km/h, rückwärts 2 km/h.

    Modus „Hase“: Vorwärts 4 km/h, rückwärts 2 km/h.

  • 5
     Hupe

    Sowohl beim Ergonomiegriff mit Kraftsensorik als auch mit Drehfahrgebern ist eine Hupe im Lieferumfang enthalten. Diese ist im Cockpit verbaut. Sie trägt wesentlich zur Sicherheit beim Warentransport bei und ist deshalb für eine stichhaltige CE Erklärung notwendig.

  • 6
     Einklemmschutz

    Der Einklemmschutz erfolgt beim Ergonomiegriff mit Drehfahrgebern über einen drucksensiblen Pilztaster. Wird der Taster gegen den Bediener gedrückt, fährt der Wagen ein Stück in die entgegengesetzte Richtung. Beim Ergonomiegriff mit Kraftsensorik übernimmt die integrierte Kraftsensorik die Funktion eines Einklemmschutzes. Der Griff erkennt bereits geringe Kräfte (max. 28 N bei 1.000 kg).