Laufrollen von Blickle

Ob Lenkrollen oder Führungsrollen - Laufrollen für jede Anwendung

Der Begriff „Laufrollen“ wird oft für unterschiedliche Produkttypen verwendet. Es gibt zum Beispiel Kunststoff Laufrollen, gummierte Laufrollen, gefederte Laufrollen oder Edelstahl Laufrollen. Gemeint sind damit häufig Lenkrollen in den unterschiedlichsten Ausprägungen. Unter Lenkrollen versteht man wiederum Räder, die in schwenkbaren Gehäusen montiert sind. Mit Laufrollen können aber auch Rollen gemeint sein, die beispielsweise bei elektrisch angetriebenen Transportgeräten nicht angetrieben sind, die also lediglich passiv „mit laufen“. Häufig werden unter dem Laufrollen Begriff auch Führungsrollen für den Einsatz im Maschinen- und Anlagenbau oder der Fördertechnik verstanden. Einige Einsatzbeispiele hierfür sind unter anderem Hochseekräne, Rolltreppen, Abfüllanlagen oder Regalbediengeräte und Industrietore.

Lenkrollen - flexibel Schwenkbar

Durch die vertikale Schwenkbarkeit von Lenkrollen können Maschinen und Geräte manövrierbar gemacht werden. Sie kommen in den unterschiedlichsten Anwendungsgebieten zum Einsatz: In der Intralogistik, im Maschinen- und Anlagenbau, im Medizinbereich, in der Lebensmittelbranche, oder der Möbelbranche. Jeder Bereich und jede Anwendung hat seine eigenen speziellen Anforderungen an die verwendeten Rollen. Entsprechend der Räder+Rollen-Norm werden die Lenkrollen in drei Kategorien aufgeteilt: Apparaterollen, Transportgeräterollen und Schwerlastrollen. Entsprechend der Normen Din EN 12526 ff. spricht man von Apparaterollen, wenn diese bei Geschwindigkeiten bis zu 3 km/h eingesetzt werden, von Transportgeräterollen beim Einsatz bis zu 4 km/h und von Schwerlastrollen bei Geschwindigkeiten von höher als 4 km/h.

Neben der Tragfähigkeit spielt auch der Laufbelag eine entscheidende Rolle für den Einsatzbereich des jeweiligen Lastrades. Die verschiedenen Laufbeläge bringen spezifische Eigenschaften mit sich, die sich besser oder weniger gut für einzelne Anwendungsfälle eignen. So punkten beispielsweise Polyamid-Räder mit Bruchfestigkeit und einem leichten Lauf auf glatten Böden, Elastik-Vollgummi Räder mit einem präzisen Lenkverhalten, einem geräuscharmen Lauf und hoher Bodenschonung oder die Polyurethan-Serien mit einem geringen Rollwiderstand und einer hohen Weiterreißfestigkeit. Hier wurden wir für unsere Laufbelags-Serien Besthane und Besthane Soft auch mit dem Ergonomie-Gütesiegel vom Institut für Gesundheit und Ergonomie ausgezeichnet. Beide Laufbelagsserien weisen einen extrem geringen Anfahr-, Roll- und Schwenkwiderstand auf, sodass während des Abrollvorgangs kaum Energie verloren geht und das Ziehen und Schieben eines Wagens erheblich leichter fällt.

Eine Übersicht zu den verschiedenen Laufbelägen finden Sie hier: